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Bregenzer Festspiele - Rigoletto auf der Seebühne

Verantwortlicher Autor: Friedrich S. Lenz Bregenz, 04.07.2019, 18:20 Uhr
Presse-Ressort von: Friedrich S. Lenz Bericht 6863x gelesen
Die Seebühne in Bregenz am Bodensee mit dem riesigen Clownskopf
Die Seebühne in Bregenz am Bodensee mit dem riesigen Clownskopf  Bild: © Lenz

Bregenz [ENA] Eine besondere Premiere erwartet das Publikum in diesem Jahr am Bodensee in Österreich. Erstmals nach der Gründung vor 73 Jahren erklingt auf der Bregenzer Seebühne die bekannte Arie „La donna é mobile" und das Sommerfestival präsentiert Rigoletto als Spiel auf dem See.

Mit der Oper „Rigoletto" von Giuseppe Verdi wird in diesem Jahr die 74. Festspielsaison in Bregenz eröffnet. Bis zum Saisonschluss am 18. August 2019 stehen bei den Bregenzer Festspielen insgesamt 27 Aufführungen der Oper "Rigoletto" auf dem Programm. Als Spiel auf dem See hat Giuseppe Verdis Oper in drei Akten nach Victor Hugos „Le Roi s’amuse" am 17. Juli 2019 Premiere. Das mitreißende und schaurig schöne Meisterwerk von Giuseppe Verdi mit den einzigartigen Kontrasten zwischen Spektakel und intimem Kammerspiel wurde erstmals von dem bekannten Regisseur Philipp Stölzl für die Bregenzer Seebühne am Bodensee inszeniert.

Zu dem zirkushaften Treiben auf dem Fest kommt eine waghalsige Entführung. Dem gruseligen nächtlichen Sturm stehen innige Szenen zwischen Vater und Tochter sowie Gilda und dem Herzog gegenüber. Philipp Stölzl hat Verdis Oper für die Vorstellungen auf der Seebühne in der Bregenzer Bodensee-Bucht gekonnt in Szene gesetzt. Bekannt wurde er durch seine Musikvideos für die Gruppe Rammstein und Filme wie Nordwand, der Medicus und zuletzt Winnetou. Große Erfolge hatte der Regisseur schon bei den Salzburger Festspielen, am Theater an der Wien aber auch an den Staatsopern in Berlin und Dresden.

„Rigoletto ist ein großartiges Stück voll packender Dramatik, Kompaktheit und wunderbarer Melodien, dessen Geschichte darüber hinaus auch am Wasser spielt" so bringt es die Intendantin Elisabeth Sobotka auf den Punkt. Fotos: © lenz.en-a.ch

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