Mittwoch, 14.11.2018 14:24 Uhr

Indian Summer in Baden-Baden

Verantwortlicher Autor: Friedrich S. Lenz Baden-Baden, 01.11.2017, 15:00 Uhr
Presse-Ressort von: Friedrich S. Lenz Bericht 7028x gelesen
Indian Summer
Indian Summer  Bild: © Lenz

Baden-Baden [ENA] Der „Indian Summer” hat rechtzeitig zum 500. Reformationstag die Blätter der Bäume in allen Schattierungen zwischen gelb und dunkelrot verfärbt, so dass das Spiel der Herbstfarben in der Kurstadt auch im Jubiläumsjahr der Reformation faszinierende Eindrücke bietet.

Seit 350 Jahren ist die Lichtentaler Allee in Baden-Baden eine grüne Oase mit einer Fülle an Blumen und Bäumen und ein wandelndes Denkmal der Gartenkunst. Es sind die kleinen Dinge, die, eingebunden in eine verschwenderisch schöne Natur, das „kleine Weltbad im Schwarzwald“ so sympathisch machen. Die Natur hat es gut gemeint mit der Stadt im schmalen Tal des kleinen Flüsschens Oos am Fuße des Schwarzwaldes.

Offen zur Rheinebene, durch die sanft ansteigenden Schwarzwaldhänge windgeschützt, wurde „Aquae“ von der Natur verwöhnt. Aus der römischen Siedlung mit Therme für den Kaiser, die Soldaten und die Pferde wurde „Baden“ und schließlich Baden-Baden. Und wie eine Zugabe der Natur sprudeln täglich aus 12 Quellen etwa 800.000 Liter des bis zu 68,8 Grad heißen Heilwassers. Baden-Badens Tradition als Bäderstadt ist schon zwei Jahrtausende alt und die Wohltat der Thermen beruht auf der heilenden Kraft des Thermalwassers.

Im Jahre 2004 wurde das Museum Frieder Burda eröffnet, die krönende Vollendung der Kunst- und Kulturmeile in der Lichtentaler Allee. Der Architekt bringt es auf den Punkt: „Das Licht, das die Stadt Baden-Baden und die Lichtentaler Allee beleuchtet, ist von hoher Qualität und Klarheit. Es wird nun auch die Innenräume des Museums durchfluten. Damit hat der Besucher die Möglichkeit, die Kunstwerke in dem gleichen natürlichen Licht zu betrachten, in dem die meisten Künstler sie geschaffen haben.”

Mit der Lichtentaler Allee, der Gönneranlage, dem Rosenneuheitengarten, Florentinerberg und der mediterranen Pflanzenwelt oder mit dem Rebland ist Baden-Baden ein Naturerlebnis schlechthin. „Die Lage der Stadt ist herrlich. Alles liegt in einem Garten“, so schrieb einer der zahlreichen russischen Berühmtheiten, denen Baden-Baden zur zweiten Heimat wurde, Nikolai Gogol, über Baden-Baden.

Die grüne Stadt der kurzen Wege ist wie geschaffen für einen Urlaub vom Alltag, denn sie lädt durch ihr ganzes Ambiente zum Entspannen ein. Hier kann man bei langen Spaziergängen durch Parks und Anlagen seine Energie zurückgewinnen. Bildrechte: © Presse Lenz www.lenz.en-a.ch

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