Montag, 28.11.2022 17:11 Uhr

November 2022 - Gedanken zum Wandel der Zeit

Verantwortlicher Autor: Friedrich Lenz Baden-Baden, 01.11.2022, 11:00 Uhr
Presse-Ressort von: Friedrich S. Lenz Bericht 1128x gelesen
Augustasee mit Wasserfontäne im Herzen der Kurstadt
Augustasee mit Wasserfontäne im Herzen der Kurstadt  Bild: Fotos © Lenz

Baden-Baden [ENA] Der Wandel ist das Gesetz des Lebens und wir als Menschheit sind jetzt in einer gravierenden Phase angelangt. Wir leben in extremen und turbulenten Zeiten, die jeden Einzelnen herausfordern. Die alles entscheidende Frage ist, werden wir als Kollektiv die Zeichen der Zeit und unsere Chancen nutzen?

Unseren Fokus sollten wir darauf richten, dass wir jetzt Visionen und Zeichen für den Wandel empfangen können. Aus astrologischer Sicht ist das Bild des Schlangenträgers interessant, der ein sehr ausgedehntes, aber wenig auffälliges Sternbild ist. Nach der Ekliptik, also der scheinbaren Bahn der Sonne durch den Fixsternhimmel, verläuft diese durch den Schlangenträger. Obwohl sich die Sonne darin länger aufhält als im benachbarten Skorpion, wurde der Schlangenträger bei der antiken Kanonisierung der Sternbilder ignoriert. Diese Ignoranz hat heute noch Bestand.

Erst 1928 wurde offiziell festgelegt, dass jene kleinen Sterne, die in der Antike noch dem Sternbild Skorpion zugeordnet wurden, zum Sternbild Schlangenträger gehören. Somit läuft die Sonne, kartographisch gesehen, vom 30. November bis zum 18. Dezember durch das Sternbild Schlangenträger und zwar im Tierkreiszeichen Schütze. Es handelt sich um einen 30° großen Abschnitt auf der Ekliptik direkt vor dem Punkt der Wintersonnenwende. Also fast wie eine „Dazwischen-Zeit.“ Wenn wir uns die Qualität des Schlangenträgers anschauen, ist er sehr idealistisch, sehr begeisterungsfähig, weltoffen und er kann mit Extremen umgehen. Und das sind Qualitäten, die jetzt gefragt sind, um den positiven Wandel und das Neue einzuläuten.

Voll im Trend der Zeit ist das neue Spielzeitmotto „Dazwischen ich“ des Theaters der Kurstadt Baden-Baden. Die Formulierung sei eigentlich bezogen auf zwischenmenschliche Begegnungen, erläuterte die Intendantin Nicola May. Aber vielleicht passe sie auch in die Zeit: Man befinde sich in einer „Dazwischen-Zeit“, verwies May auf viele Unsicherheiten mit Blick auf Corona, den Krieg in der Ukraine und die Energiekrise. Doch gerade in solchen Zeiten sei das Theater, das kulturelle Leben wichtig. Man könne für die Stimmung, für die Gesellschaft etwas bewirken. Mit den Premieren „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ und dem Musical „La Cage aux Folles“ (Nach dem Stück „Ein Käfig voller Narren“) wurde die neue Spielzeit eröffnet.

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