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24h Le Mans: Hyper, Hyper! Hyperpole für Ferrari

Verantwortlicher Autor: Markus Faber Le Mans (FRA), 08.06.2023, 22:20 Uhr
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Ferrari 499P Nr. 50
Ferrari 499P Nr. 50  Bild: Markus Faber

Le Mans (FRA) [ENA] Beide Ferrari Hypercars waren die Sieger der heutigen Hyperpole für die 91. Ausgabe der 24-Stunden von Le Mans am kommenden Wochenende. Die zweite Startreihe teilen sich der Toyota GR 010 Hybrid #8 und der Porsche 936 #75 aus dem Team Penske. Es war eine Fabelzeit für den Ferrari 499P.

Ferrari AF Corse sichert sich nach einer sensationellen Hyperpole-Session heute Abend die erste Startreihe bei der Rückkehr des Cavallino Rampante nach Le Mans in der höchsten Kategorie. Antonio Fuoco (ITA) fuhr mit einer Zeit von 3:22.982 Minuten allen anderen Konkurrenten davon. Der Titelverteidiger Toyota konnte vorübergehend die Pace mitgehen, aber wie bereits am vergangenen Sonntag, dem offiziellen Testtag für die 24-Stunden von Le Mans, lagen bei den Verantwortlichen bei Toyota noch viele Sorgenfalten auf der Stirn. Fünf Minuten vor Ende der Session gab es noch eine Unterbrechung: Der Hypercar-Cadillac #3 (S. Bourdais) fing Feuer und sorgte für eine Rote Flagge.

So kam es zu einem Shootout in der letzten Runde. Aber die Zeiten bleiben bestehen und Bourdais verliert den dritten Platz, weil er die rote Flagge verursacht hat, und fällt auf den fünften Platz zurück. Der #8 Toyota Gazoo Racing GR010 belegt nach dem letzten Versuch von Brendon Hartley den dritten Platz. Der Rest des Hypercar-Feldes tritt an als: Penske-Porsche #75 (4.), Toyota #7 (5.); #2 Cadillac (6.); #5 Porsche Penske (7.) #3 Cadillac (8.). Paul Loup-Chatin sichert sich mit einer Zeit von 3:32,923 Minuten die Pole-Position für IDEC Sport. Es ist die zweite Pole in der WEC neben Le Mans 2018. Pietro Fittipaldi verpasst die Pole aber nur knapp, da er in der letzten Runde nur 0,1122 Sekunden langsamer war.

Das Team WRT #41 ist Dritter, während Louis Deletraz die Zeit für das belgische Team festlegt, das 2021 gewonnen hat. Der Rest des LMP2-Feldes tritt an als #47 Cool Racing (4.); #63 Prema (5.), Nielsen Racing (6.), Jota (5.), #9 Prema (7.), Vector Sport (8.). Ben Keating mit der #33 holt sich in der Corvette Racing die Pole-Position in der LMGTE Am und baut die WEC-Punkteführung aus. Corvettes dritte Pole in Le Mans in der WEC und zweite in der GTE Am nach Larbre im Jahr 2017. Keating fährt die beste Runde von 3:52,376 Minuten und liegt damit vor Ahmed Al Harthy im ORT by TF Sport by Aston Martin, der den zweiten Startplatz belegt. Der Abstand zwischen ihnen beträgt 1,2 Sekunden.

Thomas Flohr im Ferrari 488 GTE Evo #54 von AF Corse holt sich den dritten Startplatz und sorgt damit dafür, dass drei verschiedene Hersteller unter den ersten Drei Startern stehen. Der Rest des LMGTE Am-Feldes tritt an als: #21 AF Corse (4.), #83 Richard Mille AF Corse (5.), #57 Kessel Racing (6.), GMB Aston Martin (7.), #74 Kessel Racing (8). Als Vertreter einer der französischen Automanufaktur konnten sich Peugeot Hypercars im Qualifikationsrennen am Mittwoch leider nicht für die Hyperpole qualifizieren.

LeBron James startet das Rennen

Bei diesem Meilenstein der Motorsportgeschichte zum 100-jährigen Bestehen der 24-Stunden von Le Mans hat der Automobile Club de l'Ouest (ACO) die Ehre, einen der größten Superstars in der Geschichte des Weltsports in Frankreich begrüßen zu dürfen. LeBron James wird der offizielle Starter der 24 Stunden von Le Mans 2023 sein. Der viermalige NBA-Champion, zweifache Olympiasieger und beste Torschütze aller Zeiten wird am Samstag, den 10. Juni, um 16:00 Uhr die französische Flagge schwenken, um das 62-köpfige Feld auf die Reise zu schicken.

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