Mittwoch, 15.04.2026 21:20 Uhr

WEC: Kubica Pole hält den Druck im Titelkampf aufrecht

Verantwortlicher Autor: Markus Faber Austin (USA), 07.09.2025, 08:23 Uhr
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Austin (USA) [ENA] Beim morgigen Lone Star Le Mans – der sechsten Runde der FIA World Endurance Championship (WEC) 2025 – steht auf dem Circuit of The Americas ein Pole auf Pole, denn der Ferrari-Star meisterte die schwierigen Wetterbedingungen und sicherte sich den ersten Platz in der Startaufstellung für das sechsstündige Rennen.„Das war eine der anspruchsvollsten Sessions meines Lebens“, räumte der ehemalige Grand-Prix-Sieger ein.

Nach sengenden Temperaturen während des freien Trainings am Freitag sahen sich die Teilnehmer im zweiteiligen Qualifying mit einem ganz anderen Szenario konfrontiert: Leichter Regen machte die Strecke rutschig. Das führte zu unterschiedlichen Taktiken in Q1: Die beiden Cadillacs – frisch nach ihrem Doppelsieg in Brasilien – und der Toyota #7 riskierten, indem sie in der Mitte des Rennens von Slicks auf Regenreifen wechselten. Zunächst schien es, als hätten sie die richtige Entscheidung getroffen, als Alex Lynn die Zeitmesser aufleuchten ließ, doch als der Regen nachließ, fielen sie zurück und belegten schließlich die ersten Plätze in der Zeitenliste.

Damit hatte Ferrari wieder die Oberhand und im zehnminütigen Hyperpole-Showdown war es Kubica – Gewinner der 24 Stunden von Le Mans im Juni zusammen mit seinen Teamkollegen Yifei Ye und Phil Hanson –, der die Situation am besten meisterte. „Das war eine der anspruchsvollsten Sessions meines Lebens“, räumte der ehemalige Grand-Prix-Sieger ein. „Der Grip änderte sich von Kurve zu Kurve, was es schwierig machte, die Grenzen zu finden, aber ich fühlte mich sofort sehr sicher. Der zusätzliche Meisterschaftspunkt ist das wertvollste Ergebnis des Tages, aber das Rennen wird eine andere Geschichte.“

Mustang erste Startreihe auf Fords Heimstadion

Die beiden Ford Mustangs von Proton Competition sicherten sich auf dem Heimstadion des blauen Ovals die erste Startreihe in der LMGT3. Das zehnminütige Hyperpole-Shootout endete schließlich mit einem harten Duell zwischen den beiden amerikanischen Autos, bei dem Ben Tuck #77 und Giammarco Levorato #88 wiederholt die schnellsten Zeiten fuhren. Erstaunlicherweise sollte die #88 gar nicht an der Hyperpole teilnehmen, bis eine Strafe für ein Konkurrenzauto der Crew eine Atempause verschaffte. Der aufstrebende Star Levorato ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und schnappte seinem Teamkollegen die Pole um lediglich 0,018 Sekunden weg …

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