Samstag, 18.05.2024 22:02 Uhr

Heimsieg der DFB-Frauen gegen Island

Verantwortlicher Autor: Markus Faber Aachen (DEU), 09.04.2024, 23:59 Uhr
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Aachen (DEU) [ENA] Am Dienstagabend besiegte die deutsche Frauen-Nationalmannschaft in ihrem ersten Heimspiel im Rahmen der EM-Qualifikation Island mit 3:1 (3:1) und hat nach den ersten beiden Partien nun schon sechs Punkte auf dem Konto. Die 16.503 Zusehenden sahen am Tivoli in Aachen sahen nicht nur ein unterhaltsames Spiel, sondern auch wie die DFB-Frauen einen großen Schritt in Richtung Europameisterschaft machten.

Lea Schüller belohnte eine stürmische Anfangsphase mit der frühen deutschen Führung (4.). Zwar antwortete Hlin Eiriksdottir für die stärker werdenden Isländerinnen mit dem Ausgleichstreffer (23.). In Richtung Halbzeitpause übernahm Deutschland aber wieder die Spielkontrolle und verschaffte sich erneut durch Schüller (34.) und Lena Oberdorf (45.+3) schon vor der Pause einen entscheidenden Ergebnisvorteil. In der zweiten Halbzeit geriet der deutsche Erfolg nicht mehr wirklich in Gefahr. Mit drei Neuen in der Startelf gingen die DFB-Frauen das zweite EM-Qualifikationsspiel an.

Bundestrainer Horst Hrubesch vertraute im Vergleich zum 3:2-Auftakterfolg in Österreich Torhüterin Ann-Katrin Berger, Abwehrspielerin Bibiane Schulze Solano, die ihr Startelfdebüt feierte, und Mittelfeldakteurin Elisa Senß. Die deutsche Mannschaft begann vor den Augen des künftigen Bundestrainers Christian Wück voller Spielfreude. Verpasste Lea Schüller eine flache Hereingabe von Jule Brand wenige Meter vor der Torlinie noch knapp, stand sie nur eine Minute später goldrichtig: Nach einer Maßflanke von Sarai Linder köpfte die Angreiferin von Tabellenführer Bayern München nahezu unbedrängt aus etwa zehn Metern entgegen der Laufrichtung von Torhüterin Fanney Inga Birkisdottir zur Führung ein (4.).

Die frühe Führung schenkte dem deutschen Spiel zunächst deutlich sichtbar weiteres Selbstvertrauen. Doch nach etwa zehn Minuten drehte sich das Spiel, denn auch Island schaute nicht nur tatenlos zu und kam nach zehn Minuten zumeist durch schnelle Konter über die Außenbahnen vermehrt zu Offensivaktionen, wie beim flachen, aber zu unplatzierten Schuss von Dilja Yr Zomers (11.), den Berger locker parierte, oder als Ingibjörg Sigurdardottir nach einem deutschen Stellungsfehler den Ball aus kurzer Distanz über das Tor drosch (16.). So fiel der Ausgleich der Nordeuropäerinnen durch Eiriksdottir, die am langen Pfosten aus spitzem Winkel einschoss, nicht aus heiterem Himmel (23.).

Schuss
Zweikampf
Torszene

Die DFB-Frauen waren nach ihrer Schwächephase nun wieder um mehr Spielkontrolle bemüht, während Island verletzungsbedingt fortan auf die Wolfsburgerin Sveindis Jonsdottir verzichten musste. Eine Direktabnahme von Sjoeke Nüsken nach einer Flanke landete aber über dem Tor (32.), nur eine Minute später setzte Schüller einen Kopfball nach einer scharfen Flanke von Klara Bühl knapp neben den Kasten (33.). Kurz darauf klingelte es wieder im Tor der Isländerinnen: Flanke Bühl, Kopfball Schüller - 2:1 für Deutschland (34.). Das deutsche Team blieb diesmal am Drücker. Als Island nach einer Ecke den Ball nicht geklärt bekam, staubte Oberdorf zum dritten deutschen Treffer ab (45.+3).

Konzentriert und fokussiert kehrte die deutsche Mannschaft auf das Spielfeld zurück und versuchte gerade im eigenen Ballbesitz Ruhe auszustrahlen. Klare Torgelegenheiten ließen aber vorerst auf beiden Seiten auf sich warten, auch weil es den Isländerinnen gelang, viele deutsche Schüsse beherzt zu blocken. Nach einer guten Stunde erhöhte das deutsche Team wieder den Druck und ein Kopfball von Jule Brand landete am Innenpfosten (62.).

Konzentriert und fokussiert kehrte die deutsche Mannschaft auf das Spielfeld zurück und versuchte gerade im eigenen Ballbesitz Ruhe auszustrahlen. Klare Torgelegenheiten ließen aber vorerst auf beiden Seiten auf sich warten, auch weil es den Isländerinnen gelang, viele deutsche Schüsse beherzt zu blocken. Nach einer guten Stunde erhöhte das deutsche Team wieder den Druck und ein Kopfball von Jule Brand landete am Innenpfosten (62.).

Auch im weiteren Verlauf war die deutsche Mannschaft ihrem vierten Treffer weitaus näher als Island dem Anschlusstreffer - und immer wieder war Brand ihrem ersten Treffer des Tages sehr nah, zudem verfehlte ein Schuss von Oberdorf aus der zweiten Reihe das gegnerische Gehäuse nur knapp (87.). Island sorgte ausschließlich durch Kopfbälle nach hohen Flanken immer mal wieder für Torgefahr, aber DFB-Torhüterin Ann-Katrin Berger machte wie gewohnt einen guten Job.

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